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Der Beruf des "Webdesigners"

Webdesigner gestalten das Internet. Sie erstellen Homepages, programmieren Internetseiten, "Web-Development" ist ihr Job. Aber wie wird man Webdesigner?

Offiziell gibt es keine Webdesigner. Keine Ausbildung bringt den Interessierten zu diesem Berufsstand, und in der langen Liste der Arbeitstätigkeiten gibt es keinen Eintrag namens "Webdesigner".

"Webdesigner" ist kein Beruf

Wie in nahezu allen Bereichen der neuen Medien entstand auch dieser "Beruf" aus der Nachfrage nach Fachleuten in dieser Richtung, die in der Lage sind, eine komplette Internetpräsenz zu realisieren. Oftmals sind Webdesigner studierte Informatiker oder "Freaks", die sich in ihrer Freizeit eingehend mit dem Tätigkeitsfeld "Webdesign" beschäftigt und so sich ansehnliche, meist praktischere und weitreichendere Kenntnisse als Informatiker angeeignet haben. Unter den derzeitigen ernstzunehmenden Webdesignern dürften sich die beiden Einstiegsvarianten etwa die Waage halten. Anerkannt wird diese Tätigkeit aber bislang noch nicht.

Verwandte Berufe

Wer sich eine Grundlage für seinen "Webdesigner"-Job schaffen will, kann seit 1999 auf den Beruf des "Mediengestalters" zurückgreifen. Diesen anerkannten Lehrberuf gibt es in sechs Fachrichtungen, von "Mediengestalter Bild und Ton" über "Mediengestalter Digital und Printmedien" bis hin zu "Mediengestalter Digital und Printmedien Fachrichtung Medienberater", "Design", "Medientechnik" und "Medienoperating". Im Laufe der Ausbildung wird neben der Erstellung von Werbeanzeigen und ähnlichem auch die Erstellung von Internetseiten gelehrt. Auch andere Ausbildungsberufe schneiden zumindest Themen des Webdesigns an, so zum Beispiel der Programmierer und nahezu alle Lehrberufe aus dem Bereich der Printmedien.

Referenz-Einstieg

Neben der Möglichkeit, einen der verwandten Berufe zu erlernen oder eines der vielen angebotenen Praktika wahrzunehmen, gelingt der Einstieg meist durch eines: Durch Referenzen. Hat man sich erst einmal einen ausreichenden Katalog durchgeführter Webprojekte "angearbeitet", so ist der Sprung zum Stand eines "Webdesigners" nicht mehr schwer. Viele interessante Praktikumsangebote finden Sie bei den meisten Arbeitsämtern oder im Internet bei vielen etablierten Jobbörsen wie beispielsweise "Jobs-Deutschland".

Grunddefinition

Wie wird man aber nun "Webdesigner"? Im Grunde genommen ist jeder, der in der Lage ist, eine Homepage zu erstellen, ein Webdesigner. Was aber noch lange nicht heißen soll, dass jeder, der virtuos mit Frontpage oder ähnlichen Editoren in ein oder zwei Minuten eine Internetseite zu basteln vermag, auch gleich ein Webdesigner ist. Hier wäre die korrekte Bezeichnung wahrscheinlich "Webbastler".

Anforderungen

Ein Webdesigner ist über die programmiertechnische Umsetzung einer Homepage hinaus in der Lage, komplette Konzepte für Webprojekte zu erstellen und zu realisieren, kennt sich mit Onlinemarketing und visueller Gestaltung aus, Benutzerführung, DIN-Normen und HTML-Spezifikationen bereiten ihm keine Probleme, und er weiß, wie das Internet funktioniert und wie er es für sich nutzen kann. Er kann auf individuelle Anforderungen der Projekte eingehen und diese optimal umsetzen. Ein Webdesigner ist also vor allem eines: Eine Allroundfachkraft, die in der Lage ist, ohne fremde Hilfe eine komplette Realisation von Onlineprojekten durchzuführen.

Wer alle diese Voraussetzungen erfüllt, kann sich guten Gewissens "Webdesigner" nennen und wird sich sicherlich ohne Probleme in diesem Bereich etablieren können.

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