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Promotion: Webringe

Hierzulande fristen sie noch ein Nischendasein, in den USA verzeichnen sie angeblich mehrere Millionen Klicks täglich: Webringe.

Mitte der neunziger Jahre kam man dort auf die Idee, thematisch verwandte Webseiten so miteinander zu verbinden, dass Besucher zwischen ihnen hin- und herwechseln können, wobei ein "Vor"-Button die nächste und ein "Zurück"-Button die letzte Seite im Ring aufruft. Der Nutzer kann so schnell zwischen Internetangeboten zu einem Thema wechseln und sich ausgiebig informieren. So ist zum Beispiel der "German Webmaster Ring" ein Verbund von Informationsanbietern rund um das Thema "Webdesign", es gibt auch andere Angebote, wie Philatelistenringe, Modelleisenbahnerringe und ähnliches.

Im Normalfall werden solche Ringe von den Webringanbietern betreut, die sich darum kümmern, dass neue Seiten geprüft und dann aufgenommen werden, alte, nicht mehr existierende Seiten herausgelöscht oder Seiten, die gegen die Richtlinien des Rings verstoßen, ausgeschlossen werden. Sie sorgen dafür, dass die Ring-Etikette eingehalten und Verstöße sofort geahndet werden.

Müllüberflutung

Die Tatsache, dass solche Ringe angeblich erst dann interessant werden, wenn sich möglichst viele Teilnehmer gefunden haben, sorgt jedoch dafür, dass viele dieser Gemeinschaften von minderwertigen Seiten überflutet werden. Deutschlands größter Webdesignverbund beispielsweise glänzt mit redundanten bzw. relativ unsinnigen Seiten, so dass Informationssuchende spätestens nach der zwanzigsten Seite, die sie in dem Ring aufrufen und deren Inhalt rein aus Links zu interessanten Homepages besteht, den Mut verlieren und lieber auf konventionelle Methoden wie Suchmaschinen zurückgreifen.

Sinn oder Unsinn?

Wirklich Sinn machen Webringe nur, wenn sich Internetangebote, die sich gegenseitig ergänzen können, miteinander verbinden. So wäre zum Beispiel ein Verbund eines Webdesignangebots mit einer Seite rund um Java, einer Seite rund um CGI-Programmierung, einem Grafikarchiv, einer Soundsammlung, etc... denkbar. Nur dann wäre ein realer Mehrwert für die Benutzer eines solchen Ringes gegeben, und nur dann können die Mitglieder der Gemeinschaft mit regem Zulauf über dieses Promotioninstrument rechnen. Wie eingangs erwähnt: In den USA werden tagtäglich angeblich mehrere Millionen Zugriffe über die Webringe registriert, wobei sie dort nach dem letztgenannten Schema organisiert werden und sich teilweise einen echten Namen geschaffen haben. Mitglieder solcher namhaften Gemeinschaften können sich sicherlich glücklich schätzen.

Ringadressen

Eine Aufzählung deutscher Ringe finden Sie bei Webring.de, hier haben Sie auch die Möglichkeit, kostenlos einen eigenen Verbund zu gründen. Englischsprachige Seiten organisieren sich über Webring.org, wobei auch hier selbst gegründet werden kann. Beide Anbieter bieten thematisch sortierte Verzeichnisse zu Ringen, denen Sie beitreten können, oder auch den einfachen Einstieg mit einer eigenen Gemeinschaft.


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