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Geschwindigkeit ist keine Hexerei: Turboseiten

Die Qualität einer Homepage und deren Akzeptanz beim Besucher steht und fällt mit der Geschwindigkeit, mit der der Surfer zum Gewünschten gelangt. Wohl jeder Internetnutzer kennt, sobald er online ist, das unruhige Gefühl, beinahe schon die Gebührenzähler des Providers rattern hören zu können.

Dieses Problems muss sich ein Webmaster bei der Erstellung seiner Seiten bewusst sein. Seine Planung muss darauf ausgerichtet sein, Informationen schnell zugänglich anzubieten und dadurch dem Surfer einen wertvollen Dienst zu erweisen: Sein Geld zu sparen. Sicher, es gibt Faktoren, auf die nur die wenigsten Webmaster Einfluss üben können, wie beispielsweise Servergeschwindigkeiten oder Datendurchfluss, aber es gibt genügend Probleme, die er lokal beseitigen kann.

Problem Nummer Eins ist und bleibt die Navigation durch das Onlineangebot. Niemand ist bereit, sich durch unzählige Bildschirmseiten zu hangeln, zahllose Grafiken zu laden und damit das reale Geld aus dem virtuellen Fenster zu schmeißen. Die Navigation einer Homepage sollte eindeutig sein, unter dem Menüpunkt ´Service´ sollten alle Serviceangebote des Anbieters zu finden sein, im Bereich ´Treiber´ sollten wirklich alle Treiber zu finden sein und so weiter. Wer jemals versucht hat, im englischsprachigen Angebot der Firma Netscape (www.netscape.com) Informationen zum ´JDK´ zu bekommen, weiß, was gemeint ist. Oftmals werden die Navigationselemente dann auch nicht als Text, sondern als JavaApplets oder Grafiken dargestellt, wodurch eine zusätzliche Ladezeit unumgänglich ist und meist die Frage gerechtfertigt wäre, ob das noch sinnvoll ist.

Womit das zweite große Problem angeschnitten wäre: Die Grafiken. Immer häufiger finden sich auf Internetseiten pompöse Grafiken, die eigentlich nur von einem gerne gesehen werden: Vom Internetprovider, der bei jeder Onlineminute kräftig abkassiert. Viele Homepageersteller denken bei der Produktion ihrer Seiten zu sehr an Filme oder Bücher und stellen ihrer Homepage Titelseiten voran, bei denen nur ein zusätzliches Gimmicks fehlt: Der Counter, der anzeigt, wie viel Geld bereits ausgegeben wurde, nur um die auf dieser Seite angezeigte Grafik zu sehen. Es ist ja ganz nett, Internetseiten grafisch auszuschmücken und so einen Augenschmaus für Besucher zu bilden, nur sollte sich jeder Webmaster Gedanken machen, ob der Effekt nicht auch auf anderem Wege zu erreichen wäre. Eine Homepage kann auch ohne Verwendung von Grafiken oder beim sehr sparsamen Gebrauch derselben optisch ansprechend sein.

Eingangs bereits erwähnt wurde auch das dritte große Problem schneller Seiten: Java und Konsorten. Diese zugegebenermaßen hin und wieder recht nützlichen Gesellen werden meist in vollkommen unsinnigen Formen angewendet, sei es, um dem Besucher mitzuteilen, welche Bildschirmauflösung er verwendet und wie sein Browser heißt, oder durch Verwendung von JavaApplets in der Navigation, damit diese exakt so aussieht wie das Startmenü Windows´. Was vielen Webmastern dabei nicht bekannt scheint ist die Tatsache, dass jedes Byte, das auf einen Rechner übertragen werden soll, auch wieder Ladezeit benötigt. So ist beispielsweise eben jenes gerade genannte Applet im Umlauf, welches dem Anwender ermöglicht, die Navigation durch ein Onlineprojekt explorerähnlich durchzuführen. Dieses Applet verursacht je nach Umfang der integrierten Seiten auch bei schneller Verbindung schon mal Ladezeiten von einer halben bis einer ganzen Minute. Surft man also mehrere mit solcher Navigation ausgestatte Seiten an, sind auch schon mal eine halbe oder eine ganze Stunde reiner Wartezeit möglich.

Kommen wir nun zum letzten Problem: PlugIns. Warum denken immer wieder einige Webmaster, es wäre nur möglich, interessante Seiten zu gestalten, wenn sich diese nur mit PlugIns, also kleinen Programmen, die den Internetbrowser in die Lage versetzten, Dinge anzuzeigen, die er sonst nicht zeigen könnte, sehen lassen können. Da werden Teile des Onlineangebots auf die Darstellung mit Macromedias Flash abgestimmt, was zugegebenermaßen interessant aussieht und sicherlich ganz schön ist, obgleich vergleichbare Effekte auch anders hätten verwirklicht werden können, Shockwave-Effekte verwirren Besucher, plötzlich ertönende Musikstücke zweifelhafter Qualität bringen den ruhegewohnten Surfer in greifbare Nähe einer Intensivstation für Herzinfarktpatienten und Aufrufe wie "Zum Betrachten dieser Seiten benötigen Sie PlugIn xxx" erzeugen steigende Onlinezeiten und steigenden Frust beim Besucher.

Als Webmaster sollte man sich wirklich Gedanken machen, ob die Anwendung der genannten "Ladezeitoptimierer" (im Sinne der Provider) sinnvoll ist oder sich ähnliche Effekte nicht auch durch die reine Anwendung von HTML erzielen ließen.

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